• Neujahrsempfang kommt gut an
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Neujahrsempfang kommt gut an


5.1.26 – Vor fast vollem Haus hatte Bürgermeister Wilhelm Burmester bei seinem Neujahrsempfang im Dorfgemeinschaftshaus Güster viel Interessantes zu berichten. Vor allem aber auch viele Dankesbotschaften loszuwerden, beginnend bei all den Helfern, die diese Veranstaltung mit auf die Beine stellten, wie exemplarisch Gemeindearbeiter Dirk Burmester oder Petra Block als Repräsentantin für den Feuerwehrmusikzug Güster/Talkau.
Im Jahresrückblick verwies er ebenfalls auf die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer im Ort, ohne die eine Gemeinde Probleme bei der Durchführung aller Aufgaben hätte. Explizit werden etwa Steffi Becker und Silke Schiersch benannt, die eine im Kreis hervorragende Bücherei aufgestellt hätten. Ebenso geht ein besonderer Dank an den Ortsverein des DRK für seine sehr gute Arbeit in der Gemeinde. In diesem Zusammenhang würdigte Wilhelm Burmester auch noch einmal dessen langjährig engagierte Mitarbeiterin Astrid Kiehn, die 2025 viel zu früh verstarb.  
Besonders geehrt wurden auch die beiden ausgeschiedenen Gemeinderatsmitglieder Miriam Wentz-Kuhls und Moritz Lange, die nach der Neuwahl den Gemeinderat verlassen mussten, weil dieser wieder auf 13 Mitglieder zusammengeschrumpft ist.
Holger Reimer hingegen wird für mittlerweile 25 Jahre Engagement bei der Kyffhäuser Kameradschaft geehrt. 
Für das neue Jahr kündigte Burmester vor allem das anstehende Fest zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Güster an. Zwar werde es kein rauschendes 3-Tage-Fest, wie ursprünglich mal angedacht, weil es eine Fehlplanung seitens des Feuerwehrverbandes gab, aber immer eine würdige Jubiläumsfeier, die am Sonnabend, den 13. Juni steigen soll.
Der Bürgermeister berichtete dann über den derzeit erfolgenden Ausbau der Hauptstraße, der möglichst bereits im Sommer abgeschlossen sein soll. Hierfür müssten aus den Rücklagen der Gemeinde rund 900.000 € aufgewendet werden, was aber auch bereits durch die längere Planung angespart worden sei. Die Finanzen der Gemeinde sähen derzeit durch gute Gewerbesteuereinnahmen in den vergangenen Jahren noch sehr positiv aus.

Nach Möglichkeit sollte auch noch in diesem Jahr der Bau des neuen Sportlerheims begonnen werden, wofür bereits ein Zuschuss von 200.000 € eingeworben werden konnte. Hier gelte es noch, die entsprechenden Verträge mit dem SSV Güster zu schließen.
Darüber hinaus arbeite der Prüßsee-Verein derzeit stark daran, eine Änderung des Flächennutzungsplanes für das Gebiet Seestraße zu erwirken. Hier gebe es mittlerweile verschärften Handlungsbedarf.

Nach den besten Neujahrswünschen für alle An- und Abwesenden war nach guter alter Tradition das Mikrofon für jeden offen, der etwas zu sagen hatte. So ergriff zunächst Jan Schlage-Teschke das Wort, um über die Neuerungen auf dem Campingplatz der ehemaligen Freizeitwelt zu berichten. Dieser hieße jetzt ‚Familienpark am Prüßsee‘ und es gebe dort keinerlei  Beschränkungen mehr, den Platz zu betreten. Alle seien gerne eingeladen, sich die Entwicklung dort anzusehen. Jetzt etwa würden erste Mobilhomes aufgestellt – und im April werde dann der Seepavillon mit neuer Bewirtung „ganzjährig“ eröffnet.
Holger Reimer wies noch einmal auf den langjährigen positiven Zusammenhalt zwischen Gemeinde und Kyffhäuser Kameradschaft hin. Zu deren Veranstaltungen seien auch stets alle Dorfbewohner herzlich eingeladen.
Petra Block als Musikzugführerin (der Musikzug Güster/Talkau hatte insgesamt einen vollen Einsatz und vor, zwischen und nach den Redebeiträge einige schmissige Melodien zum Besten gegeben) machte Werbung in eigener Sache. Anwesende oder deren Kinder und Enkelkinder sollten doch gern einmal überlegen, ob sie sich nicht zum Mitmachen beim Musikzug melden wollten.  Die Proben und die Ausbildung machten einfach Spaß und fänden immer donnerstags im Feuerwehrgerätehaus statt.
Abschließend berichtete das Gemeinderatsmitglied Thomas Mix über die Diskussionen, den Bahnhof Güster wieder zu reaktivieren. Nachdem es bereits im vergangenen Sommer dazu einen Ortstermin mit ca. 30 Anwohnern und einem Landespolitiker gegeben hatte, werde es jetzt eine erneute Ortsbesichtigung mit verantwortlichen Mitgliedern des Nahverkehrverbunds Schleswig-Holstein (Nah.SH) und der Politik geben. Der Termin hierfür sei am Montag, den 2. Februar, um 13 Uhr. Ein Bahnanschluss sei schließlich nicht nur für Schüler und Pendler sondern auch für den Tourismus in Güster von großer Bedeutung.


(Fotos und Text: Rüdiger Block)