Bekanntmachungen

Adventskaffee im Dorfgemeinschaftshaus

DRK und Gemeinde Güster hatten eingeladen – und (fast) alle, alle kamen. Wie gut, dass Egge‘s Gasthof nunmehr Dorfgemeinschaftshaus ist, denn wo sonst als im großen Saal hätten die Damen vom DRK am 2. Advent den etwa 140 herbeigeeilten Ü-65-Bewohnern Güsters Kaffee und Kuchen kredenzen können?

Der Jugendmusikzug der Feuerwehr sorgte für weihnachtliche Klänge, bei denen fröhlich mitsingen konnte, wer mochte. Bürgermeister Wilhelm Burmeister dankte den Damen des DRK-Ortsvereins für ihre erneut so umsichtige und gute Organisation dieses Nachmittags, was die Ortsvorsitzende Helga Strube mit einem launigen, selbstverfassten Gedicht quittierte.

Gelächter und tosender Applaus später auch für die schon traditionelle Weihnachtsgeschichte des Bürgermeisters und die zwei Sketche, die die Theatertruppe des Sportvereins Güster zum Besten gab. Da ließ sich auch das später dazugekommene Pastorenehepaar Wilmer nicht lange bitten: Pastorin Wilmer wusste eine heitere Geschichte um gnaden- bzw. hasenreiche Weihnacht beizusteuern.

Zum Abschluss gab es die ebenfalls traditionellen Geschenke für alle, Weihnachtssterne und Honig aus der Region. Und alle waren sich einig: Das waren rundum gelungene und kurzweilige zweieinhalb Stunden, die das DRK und die Gemeinde den älteren Mitbürgern Güsters da beschert hatte.

Neuer Mann, neue Zeiten im JUZ

August 2016 - Er hat viel vor, der neue Mann für das Jugendzentrum in Güster: Christian Stachowitz, der am 31. August den Schlüssel für das Haus von Joylene Maihofer übernommen hat, sprüht nur so vor Ideen.

Freizeitfahrten, Vernetzung mit anderen Jugendprojekten, viel längere Betreuungszeiten in denen viel mehr mit- und füreinander getan und entwickelt werden kann, und…, und…, und. „Jugendliche brauchen ab vor allem andere Jugendliche. Und einen anderen Ort als zu Hause, um sich zu entwickeln“, sagt der verschmitzt dreinschauende 38Jährige, der sich in der Erzieher-Ausbildung befindet und gern noch Sozialpädagogik studieren will.

Da passte es glänzend, dass Joylene Maihofer, just einen Nachfolger suchte, weil sie selbst für ein Jahr ins Ausland geht. Sie war den Wiederaufbau des JUZs vor anderthalb Jahren engagiert angegangen, zeitweise unterstützt von einer Kollegin, weil so viele Güsteraner Kids mitmachen wollten.Christian Barbara lachend

Barbara Lau, die Vorsitzende des Sport-, Sozial- und Kulturausschusses der Gemeinde Güster, bedankte sich dafür sehr herzlich bei ihr und freut sich, in Christian Stachowitz einen so tatkräftigen neuen Jugendarbeiter gefunden zu haben. „Wir haben immerhin um die 120 Kinder und Jugendliche in Güster, da brauchen wir perspektivisch ein richtig gutes Betreuungsangebot“, sagt sie. 

Am liebsten würde Christian ja auch sofort für drei Tage pro Woche im Haus am Dorfplatz „einziehen“ (selbst wenn dort noch einiges zu reparieren und verschönern ist). Aber vorerst kann es weiterhin nur einen Nachmittag pro Woche geben. Achtung: Das ist ab sofort der DONNERSTAG und nicht mehr der Mittwoch. Die Zeit bleibt bei 16 – 18 Uhr. Christian freut sich schon!

Ein munteres Fest rund um Kultur und Geschichte

Vom Feiern verstehen sie etwas, die Güsteraner, und so hätte es auch des Anlasses (Einweihung des Geschichtspfads) eigentlich gar nicht bedurft am 16.7. 2016. Rund um die „Alte Schule“ zauberten Förderverein, Gemeinde, Gewerbetreibende, die bäuerliche Gemeinschaft, die ortsansässigen Vereine und die Gemeindebücherei eine bunte Meile des Erlebens, auf der für jeden etwas dabei war.

Erstmals im Verbund mit dem „Kultursommer am Kanal“ ausgerichtet, hatte der Förderverein auf diesem Dorfgemeinschaftsfest seit langem auch mal wieder ein Festzelt organisiert, in dem der Zauberer Stefan Riesenzwerg, der Feuerwehr-Musikzug und die ansteckende Mitmach-Band „SingAlong“ für einigen Spaß sorgten. Währenddessen und drumherum fanden die spannenden Bustouren zum neu installierten Geschichtspfad am Moorweg statt, auf denen Mitglieder des Fördervereins, vornehmlich Willi Brügmann, so einiges aus der „steinreichen Geschichte“ Güsters zu Gehör brachten. Vor Ort sprachen und sprechen Loren, ein Spülrohr aus den ehemaligen Kiesbetrieben und Hinweisschilder dann auch noch einmal ihre ganz eigene Sprache.CIMG3787

Kuh und Kälbchen, die Bürgermeister Wilhelm Burmester und seine Frau Beate auf den Festplatz gebracht hatten, waren viel bestaunte Gäste, die gleichzeitig auf den rapiden Milchpreisverfall und die Situation der Bauern am Ort aufmerksam machten. Gollnest&Kiesel, der ortsansässige Spielzeughersteller, erfreute an seinem Stand die Kinder und ihre Eltern mit Anker-Bausteinen und anderen interessanten Spielsachen. Und das Kaffee- und Kuchenzelt des DRK lockte daneben mit feinsten Backwaren aller Art – am Ende waren 26 Torten über die Theke gegangen.

Drinnen in der „Alten Schule“ fanden Freunde des Stöberns einen großen Bücherflohmarkt der ehrenamtlich betriebenen Gemeindebücherei, auf dem Lesestoff gegen Spende erhältlich war. Oder die bunten Flohmarkttische einiger Anwohner und des Seniorenkreises, mit dem Anita Mletzko den einen oder anderen Euro für die Ausrichtung des monatlichen Spiel- und Klönnachmittags der älteren Generation einnahm und über die Nachbarschaftshilfe „Geben&Nehmen“ informierte.

CIMG3869 KopieMittendrin: Eine spannende Lesung mit Tania Schlie, deren Großvater einst einer der ersten so genannten Kiesbarone war, die mit den Kiesfunden in der Gemarkung Güster vor mehr als 100 Jahren ihren Gewinn machten. Sie wusste viel über die „Aufbruchszeit“ zu erzählen.

Die „Möbel-Aufpepperin“ Jeanette Frerichs präsentierte ihre ansprechenden Objekte ebenso wie Karin Jaacks, die Hunde trainiert und deren Besitzern eine besonders gesunde Nahrung für ihre Vierbeiner ans Herz legt. Die Kyffhäuser-Gemeinschaft informierte über ihr Tun, Andy Fichtner über die Nachbarschaftswache Güster – und Georg Prüß mit seiner Mannschaft der „Blauen Lagune“ waren für alles da, was mit Hunger und Durst der herzhafteren Art zu tun hatte.

Das alles kam so gut an, dass ein „harter Kern“ bis spät in die Nacht am Tresen zusammenblieb – und sogar noch für tanzbare Musik sorgte,nachdem der DJ zuvor die Segel gestrichen hatte. Wie gesagt: Vom Feiern verstehen die was in Güster!CIMG3824 CIMG3884

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"Silbernes Jubiläum" für den Seniorenkreis

Horst Oelkers uFrau 19971.8.2016 - Eine zündende Idee und ein Anruf beim damaligen Bürgermeister – so entstand vor 25 Jahren der Seniorenkreis Güster. Auf Initiative eines Anwohners namens Horst Ölkers. Und auch wenn dieser mittlerweile nicht mehr dabei sein kann und die Leitung des Zirkels zweimal gewechselt hat, besteht der Kaffee-, Klön- und Spielnachmittag auch nach einem Vierteljahrhundert noch. Unverändert in der Konzeption, immer noch an jedem 1. Montag im Monat in der „Alten Schule“, aber unter Verdoppelung seiner Teilnehmerzahl. Einige sind sogar von Anfang an dabei. So wie Günter Wendtland, Lilo Steffens und Ina Pott. Oder Klara Mazurowski, die sich bis 2014 auch zehn Jahre lang um den Fortbestand dieses Kreises gekümmert hat.

Mittlerweile ist es Anita Mletzko, die sich um die Organisation bemüht und an jedem Montag, nachdem ein(e) Teilnehmer(in) Geburtstag hatte, eine besondere Kaffeetafel deckt. Oder die Grillnachmittage im Sommer ebenso liebevoll vorbereitet, wie Irmgard Torte Anita1die Weihnachtsfeier im Dezember. Gerade hat sie auf einem Flohmarkt, auf dem sie Altes aus Schrank und Schuppen verkaufte, 116 Euro für „ihre Senioren“ eingenommen. Lächelnd zeigt sie auf die Einladung zum „ersten Mal“: „Da hatte unser Willi (Brügmann, damaliger Bürgermeister, Anm. d. Verf.) aber auch noch eine andere Unterschrift!“ Was dieser – ebenfalls immer wieder dabei – zustimmend kommentiert: „Wir werden ja alle nicht jünger.“

Munter wird es auch, als Lilo Steffens einige alte Fotos aus den Anfängen des Seniorenkreises auspackt. „Das bist doch du, Klara, oder nicht?“ Ja, das ist sie. Beim Julklapp auf der Weihnachtsfeier 1997. Und an der Kaffeetafel. Wie heute, am ersten Montag im August 2016 auch. Irmgard Burmester hat aus Anlass ihres vergangenen Geburtstages einen leckeren Quark-Himbeer-Kuchen mitgebracht. Und freut sich, dass er allen schmeckt.

LiloSteffens KarlaMazurowski InaPott1997„Wir haben in diesem Jahr auch noch zwei 75. und Anfang des nächsten Jahres einen 70. zu feiern“, freut sich Anita Mletzko, denn diese „runden“ Ehrentage sind noch einmal etwas ganz Besonderes. Ebenso wie es sehr besonders ist, dass sich in Güster seit 25 Jahren ehrenamtliches Engagement für die älteren Bewohner der Gemeinde hält. Und jede(r), der dabei ist, dem Kreis die Treue hält. Ob zum Klönen, Kaffeetrinken oder zur Teilnahme an der Kniffel-, Skat- oder Rommé-Runde im Anschluss – da ist ein gewachsenes Miteinander, freundlich und vertrauensvoll. Na dann: Auf die nächsten 25!

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Egge‘s ist jetzt Dorfgemeinschaftshaus

In unserem zentralen Gasthof Egge’s, den die Gemeinde vor Kurzem wegen des darin enthaltenden großen Saals mit Bühne kaufte, um es als Versammlungsort für Sie, die Bürger, zu erhalten sind die ersten Grundarbeiten  abgeschlossen. Für die Fremdenzimmer sind nun zwei kleine Pantry-Küchen eingerichtet, um kurzfristig auch Interessierte für einen etwas längeren Aufenthalt hier unterbringen zu können. Der Saal wurde bereits fleißig von der Theatersparte des SSV für die Aufführungen des ihrer Theaterstücke genutzt – und manchmal für größere Fest- oder Trauergesellschaften oder Versammlungen wie den Neujahrsempfang. Das Schild wurde bereits erneuert: Dort ist jetzt „Dorfgemeinschaftshaus“ zu lesen, und das soll es auch sein. Wir freuen uns, wenn es rege genutzt wird.